Der EQUICARES-Ansatz orientiert sich am Levesque-Modell, das den Zugang zu Versorgungsangeboten anhand der Dimensionen Erreichbarkeit, Akzeptanz, Verfügbarkeit, Bezahlbarkeit und Angemessenheit bewertet.
Dieses Modell wird erweitert, um gezielt die Bedürfnisse von Menschen in vulnerablen Lebenslagen zu berücksichtigen.
Ein Mixed-Methods-Ansatz wird eingesetzt, der folgende Elemente umfasst:
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ethnografische Forschung (sowohl persönlich als auch digital),
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Anwendung des Levesque-Modells zur Entwicklung neuer Indikatoren im Bereich psychische Gesundheit zur Bewertung von Zugangsbarrieren,
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Durchführung von Interviews, Fokusgruppen und Umfragen,
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Zusammenarbeit mit Kulturmittler*innen, um Vertrauen aufzubauen und die Beteiligung vulnerabler Gruppen zu fördern, falls erforderlich,
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Ausbau und Integration bestehender EU- und nationaler Datenbanken (z. B. EU-SILC, Europäische Gesundheitsbefragung) für eine umfassende Analyse.







